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Andreas Mayer
Blitzschnelle Worterkennung (BliWo) Grundlagen und Praxis
Borgmann Media
Spätestens seit der Veröffentlichung der Ergebnisse der ersten PISA Studie im Jahr 2000 sind die massiven Schwierigkeiten deutscher Kinder beim Lesen- und Schreibenlernen einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden. Dabei liegen die zentralen Schwierigkeiten von Kindern, die eine regelmäßige Orthographie wie die deutsche Schriftsprache erwerben, vor allem in der Automatisierung des Leseprozesses. Der kontextfreien direkten Worterkennung kommt auf dem Weg zum kompetenten Leser zentrale Bedeutung zu, da sie unmittelbar mit dem Leseverständnis assoziiert ist. Das Trainingsprogramm „Blitzschnelle Worterkennung“ ermöglicht durch die hochfrequente Konfrontation mit einem exemplarischen Wortschatz in kindgemäßen abwechslungsreichen und motivierenden Spielen und Übungen den kontinuierlichen Ausbau des Sichtwortschatzes. Durch die Fokussierung häufig vorkommender Graphemfolgen wird der Leseprozess auf sublexikalischer Ebene automatisiert. Diese Methode verspricht ein Generalisierungslernen hohen Ausmaßes, da die simultane Verarbeitung der Graphemfolgen die Erkennungsgeschwindigkeit zahlreicher Wörter lenken kann. Der Ordner enthält neben einer ausführlichen theoretischen Begründung des Lesetrainings zahlreiche Übungs- und Spielvorschläge, die ohne großen Materialaufwand in der Praxis eingesetzt werden können, sowie ca. 200 Kopiervorlagen, die im allgemeinen Unterricht, in Förderstunden und der Wochenplan- oder Freiarbeit eingesetzt werden können. Auf der beiliegenden CD ROM befinden sich neben den Kopiervorlagen auch kleine Übungsprogramme zur Verbesserung der Worterkennungsgeschwindigkeit. (Hinweis: Die Blitzleseprogramme sind optimiert für Anwender von Windows-Betriebssystemen. Anwender anderer Systeme müssen gegebenenfalls die Schriftgröße an die Textfelder anpassen.)
Dr. Andreas Mayer, Jahrgang 1966, studierte an der LMU München Sprachheil- und Verhaltensgestörtenpädagogik und war 13 Jahre als Sonderschullehrer an einem Sonderpädagogischen Förderzentrum in den Eingangsklassen tätig. Zwischen 2003 und 2007 Sonderschullehrer im Hochschuldienst am Lehrstuhl für Sprachbehindertenpädagogik der LMU München mit dem Schwerpunkt der didaktisch-methodischen Ausbildung von Studierenden der Sprachheilpädagogik. in dieser Zeit Anfertigung einer Dissertation zum Problemfeld automatisierter Leseprozesse, aus der das vorliegende Lesetrainingsprogramm entwachsen ist. Seit 2007 Studienrat im Hochschuldienst am Lehrstuhl für Sprachbehindertenpädagogik an der Universität zu Köln, zuständig für die Arbeitsbereiche Schriftspracherwerbsstörungen, Diagnostik von Sprach- und Sprechstörungen und die didaktisch-methodische Akzentuierung sprachheilpädagogischen Unterrichts
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