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Franz M. Wuketits
Darwins Kosmos - Sinnvolles Leben in einer sinnlosen Welt
Alibri
Was lässt sich auf die “Sinnfrage” antworten, wenn der Lauf der Welt von Anpassungserfolg und Zufall bestimmt wird? Nach einer knappen Darstellung der Darwinschen Evolutionstheorie zeigt Franz Wuketits zunächst, dass der Evolution selbst kein Sinn innewohnt, dass sie nicht zielgerichtet verläuft. Trotzdem bedeutet das nicht, dass es in Darwins Kosmos unmöglich wäre, sich und seinem Leben einen Sinn zu geben. Dies ist dann freilich kein “höherer Sinn”, sondern ein selbstbestimmter. Wuketits plädiert dabei für einen moralischen Individualismus. Moralische Individualisten benötigen den Rückgriff auf eine “höhere Ordnung” nicht; sie sind sich selbst genug und möchten sich sein Leben nicht vermiesen lassen durch diejenigen, die sich auf eine solche Ordnung berufen und von ihr profitieren.
Prof. Dr. Franz M. Wuketits, geboren 1955, ist international bekannter Biologe und Wissenschaftstheoretiker sowie ehemaliger Direktor des Konrad Lorenz Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung (Altenberg/Donau) und lehrt an den Universitäten Wien und Graz. Seine Arbeits- und Interessenschwerpunkte sind: Evolutionstheorie, Evolutionäre Erkenntnistheorie, Evolutionäre Ethik, Soziobiologie, Theorie und Geschichte der Biologie. 1982 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis für Wissenschaftliche Publizistik ausgezeichnet. Prof. Dr. Franz M. Wuketits, geboren 1955, ist international bekannter Biologe und Wissenschaftstheoretiker sowie ehemaliger Direktor des Konrad Lorenz Instituts für Evolutions- und Kognitionsforschung (Altenberg/Donau) und lehrt an den Universitäten Wien und Graz. Seine Arbeits- und Interessenschwerpunkte sind: Evolutionstheorie, Evolutionäre Erkenntnistheorie, Evolutionäre Ethik, Soziobiologie, Theorie und Geschichte der Biologie. 1982 wurde er mit dem Österreichischen Staatspreis für Wissenschaftliche Publizistik ausgezeichnet.
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