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Metropolen. Sie werden ergänzt durch kritische Sichtungen chinesischer Filmtheorie und Bildgeschichte. Neben renommierten westlichen ExpertInnen wie Rey Chow, Chris Berry oder Bérénice Reynaud kommen einige der herausragendsten FilmtheoretikerInnen Chinas, unter anderem Dai Jinhua, Hu Ke und Lu Xinju, erstmals in deutscher Sprache zu Wort. Der Band leistet damit einen multiperspektivischen Beitrag zum Verständnis des faszinierenden chinesischen Filmschaffens und zum Dialog über die chinesische Kultur. Behandelte Filme Gelbe Erde (Chen Kaige, 1984) Judou (Zhang Yimou, 1990) Der blaue Drachen (Tian Zhuangzhuang, 1993) Platform (Jia Zhangke, 2000) Dr. Ma's Country Clinic (Cong Feng, 2008)
Karl Sierek, geboren 1952, studierte Soziologie, Ästhetik und Kunstgeschichte. Er arbeitete als Filmkritiker für Hörfunk und Printmedien, unterrichtete an Universitäten in Wien und Innsbruck sowie an den Filmakademien in Berlin und Wien. Heute ist er Universitätsprofessor am Bereich Medienwissenschaft der Friedrich-Schiller- Universität Jena. Zahlreiche Veröffentlichungen, hauptsächlich zur Filmtheorie.
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