Das Mietshaus des Schreckens

Kurt Reinhard

Das Mietshaus des Schreckens

Frieling Verlag

Sind Vermieter wirklich stets Ausbeuter und Mieter deren Opfer, die nur beim Mieterschutzverein Hilfe finden? Kurt Reinhard erzählt, was in einem Mietshaus so alles passieren kann. Dabei wird deutlich, daß das Dasein eines Vermieters alles andere als ein Zuckerschlecken ist. Als der Autor und seine Frau in den 80er Jahren beschließen, ein Mietshaus in Berlin zu kaufen, hoffen sie, mit den Mieteinnahmen später die Rente aufbessern zu können, doch gleich in der ersten Geschichte geht es um einen schlitzohrigen Mieter, der sich monatelang

um die Mietzahlung drückt und dann spurlos verschwindet. Zuweilen muß der Vermieter gar als Vermittler bei handgreiflichen Familienstreitigkeiten auftreten oder dem „horizontalen Gewerbe“ in seinem Haus ein Ende setzen. Dramatisch geht es zu, als ein gestohlener Gartenschlauch für einen Selbstmord herhalten muß oder wenn Berliner Behörden und Handwerker sich querstellen.

Kommentar der Redaktion: Vermieter haben es nicht immer einfach mit ihren Mietern. Was dieses Buch aber schildert ist der absolute Knaller. Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben und eine tolle Lektüre wenn man gerade in seinem Garten sitzt. Schier Unglaubliches berichtet der Vermieter über seine Mieter. Da gibt es Mieter der sein Hähnchen über offenen Feuer in der Wohnung, eine Dame hält sieben Hunde in einer kleinen 1 Zimmerwohnung und das Ganze gipfelt in Mord und Totschlag. Ich denke, wer dieses Buch gelesen hat, hat für seinen Vermieter mehr Verständnis. Das Buch ist sehr lesenswert.

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