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Ernst / Naumann
Das neue Bilanzrecht - Materialien und Anwendungshilfen zum BilMoG
IDW
Mit dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wird voraussichtlich Anfang 2009 die bedeutsamste Reform der deutschen Rechnungslegungsvorschriften seit mehr als 20 Jahren in Kraft treten. Neben der Abschaffung nicht mehr zeitgemäßer Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte sowie der umgekehrten Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Handelsbilanz werden zahlreiche weitere Neuregelungen getroffen, die einen wesentlich besseren Einblick in das Unternehmen gewähren sollen. Darüber hinaus wurde eine Reihe von Regelungen für die Abschlussprüfung und das Berufsrecht der Wirtschaftsprüfer geändert. Das BilMoG räumt den Bilanzierenden und den Abschlussprüfern nur verhältnismäßig kurzfristige Übergangsfristen für die Umstellung auf das neue Recht ein. Deshalb ist eine möglichst frühzeitige Beschäftigung mit den neuen Regelungen erforderlich. Das vorliegende Werk verfolgt primär das Ziel, dem Leser in kurzer Zeit einen umfassenden Überblick zu den geänderten Vorschriften des HGB und der WPO zu verschaffen. Hierzu wurde eine sachbezogene Gliederung gewählt, indem zunächst auf die Änderungen allgemeiner Rechnungslegungsgrundsätze und darauf aufbauend auf die Neuregelungen in Bezug auf bestimmte Bilanzposten eingegangen wird. Ausführlich gewürdigt werden die hierbei anzuwendenden, z.T. sehr komplexen Über-gangsvorschriften. Weitere Kapitel befassen sich mit den Neuerungen bei der Berichterstattung in Anhang und Lagebericht sowie der Konzernrechnungslegung. Den Abschluss bilden Ausführungen zu den geänderten Prüfungsvorschriften einschließ-lich der berufsrechtlichen Regelungen. Jedes Kapitel beginnt mit einer Synopse der alten und neuen Vorschriften. Es folgen kurze Erläuterungen zu den Neuregelungen. Die Erläuterungen werden jeweils durch Schaubilder abgerundet, die der Visualisierung und dem schnellen Erfassen der Problematik auf einen Blick dienen sollen. Ferner wird eingegangen auf identifizierte Problemfelder, erste Lösungsansätze und Anpassungsbedarf der Praxis.
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