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Elemente kennen, aus denen das starke Band geknüpft wird. Entdecken Sie, wie ein wirklich gebundener Hund - Gern auf Ihre Befehle hört - Auch in aufregender Umgebung lieber in Ihrer Nähe bleibt - Sich im Haus zu benehmen weiß - Gern bei Ihnen sein und mit Ihnen arbeiten möchte - Ihnen wirklich vertraut und Sie respektiert Egal ob Sie einen Welpen, erwachsenen oder alten Hund besitzen es ist nie zu spät, eine Bindung zu schaffen, die ein Hundeleben lang hält. Hier steht, wie es geht.
Victoria Schade lebt und arbeitet in den USA. Sie ist APDT-zertifizierte Hundetrainerin und Inhaberin einer Hundeschule. Für Ihre Veröffentlichungen erhielt sie mehrere Preise und tritt regelmäßig in einer Fernsehshow zum Thema Hundetraining auf.
Kommentar unserer Redaktion: Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich als Trainerin selbst oft genug die Erfahrung gemacht habe, dass Hunde zwar die Grundkommandos beherrschen, sie jedoch für ihren Menschen nur dann ausführen, wenn sie gerade „Lust“ dazu haben.
Die Autorin beschriebt im ersten Teil des Buches anhand vieler Beispiele aus ihrer Trainertätigkeit, wie eine schlechte Bindung aussieht, welche banalen Fehler ein Hundebesitzer machen kann und wie die bestehenden Probleme durch Einüben von Grundgehorsam gelöst werden können. Das war´s dann auch schon: „normale“ Hundeerziehung und Grundgehorsam, mehr hat sie auch nicht anzubieten.
Geärgert habe ich mich über ihre These, dass eine gute Bindung sich durch einen sicheren Abruf zeigt. Ein Hund mit einer guten Bindung muss sich ihrer Meinung nach selbst von der Kaninchenjagd abrufen lassen. Das stimmt so einfach nicht. Ein Hund mit starkem Jagdtrieb folgt seinen Trieben und Instinkten und damit kann auch die beste Bindung an seinen Menschen nicht konkurrieren. Es mag im Vorfeld sinnvoll sein, sich mit seinem Hund zu beschäftigen – ein gelangweilter Hund neigt eher dazu, nach interessanten Fährten zu suchen als ein Hund, der Spaß mit seinem Menschen hat. Auch ist es gut, die Körpersprache seines Hundes lesen zu können, denn meist gibt es Anzeichen für eine bevorstehende Jagd. Doch wenn der Hund erst mal „durchgestartet“ ist, dann spielt die beste Bindung keine Rolle mehr. Und siehe da: im 2. Teil des Buches schreibt die Autorin selbst, dass der Drang des Hundes, alles zu jagen, was sich schnell bewegt, nicht ohne weiteres unterdrückt werden kann. Ihr Lösungsansatz auch hier: Grundgehorsam!
Im zweiten Teil des Buches beschriebt die Autorin den Bindungsaufbau und schildert einige kreative Spiele, die dem Hund sicherlich Spaß machen und die Bindung fördern. Übungen des Grundgehorsames werden mit einfachen und sanften Methoden eingeübt. Positive Verstärkung steht im Vordergrund, auch der Clicker wird erwähnt. Es werden einfache Möglichkeiten aufgezeigt, wie der Hund seine natürlichen Bedürfnisse befriedigen kann und sich trotzdem problemlos in die Welt der Menschen einfügt ...
Dieser Teil hat mir recht gut gefallen.
Wenn die Autorin ein Buch über Grundgehorsam geschrieben hätte und dabei „auch“ auf die Bedeutung der Bindung eingegangen wäre, dann wäre es wahrscheinlich ein tolles Buch geworden. Aber so ist ihr durchaus lobenswerter Versuch, über die Bindung zwischen Mensch und Hund zu schreiben, leider sehr oberflächlich geblieben und bringt kaum neue Erkenntnisse. Zumindest nicht für jemanden mit Hundeerfahrung und Wissen über moderne Methoden in der Hundeerziehung.
Und Neulinge werden dieses Buch eher nicht lesen, sondern lieber zu Büchern über „Sitz-Platz-Fuß“ greifen.
Schade ...
Andrea M.
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