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Benedikt Brüggemann
Die Berichterstattung im Anhang des IFRS Abschlusses
IDW Verlag
Der jährlich zu veröffentlichende Geschäftsbericht ist für die Kommunikation zwischen einer kapitalmarktorientierten Gesellschaft und deren Anteilseignern von hoher Bedeutung. Der Geschäftsbericht umfasst neben dem Konzernlagebericht den Konzernabschluss, welcher den Konzernanhang enthält. Der Konzernanhang hat mit der Umstellung der verpflichtenden Konzernrechnungslegung der kapitalmarktorientierten Unternehmen vom Handelsgesetzbuch (HGB) auf die International Financial Reporting Standards (IFRS) im Jahr 2005 aus Sicht von Finanzanalysten und Wirtschaftsprüfern im Vergleich zum Konzernlagebericht erheblich an Bedeutung gewonnen. Im Schrifttum mangelt es bislang an Arbeiten, die sich umfassend mit den Anforderungen des Kapitalmarkts an die Berichterstattung im IFRS-Anhang auseinandersetzen. Der Verfasser schließt mit seiner Arbeit diese im Schrifttum bestehende Lücke. Mittels einer empirischen Erhebung analysiert der Verfasser die Anforderungen, welche von Finanzanalysten, Fondsmanagern und Wirtschaftsprüfern an die Berichterstattung im Anhang des IFRS-Abschlusses gestellt werden. Der Verfasser setzt sich dabei ausführlich mit denjenigen Berichtsgegenständen des IFRS-Anhangs auseinander, welchen die von ihm Befragten mindestens eine hohe Bedeutung beimessen. Für diese Berichtsgegenstände systematisiert der Verfasser zunächst die relevanten Offenlegungsvorschriften. Anschließend analysiert er jeweils, ob die qualitativen Anforderungen der Relevanz, der Verlässlichkeit und der Vergleichbarkeit bereits mit den nach IFRS verpflichtend offenzulegenden Anhanginformationen adäquat erfüllt werden oder ob es dazu einer freiwilligen Offenlegung weitergehender Anhanginformationen durch den Bilanzierenden bedarf.
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