Die Gesetze des Spiels

Aaron Brown

Die Gesetze des Spiels - Was Trader und Poker Asse voneinander lernen können

FinanzBuch Verlag

Sie haben sich an alle »Regeln« der Finanzwelt gehalten und hatten dennoch keinen Erfolg? Kein Wunder. Denn letztendlich ist doch alles ein Glücksspiel; nichts lässt sich 100%ig voraussagen. Weder die Liebe noch die Finanzwelt. Auf der Grundlage seiner Erfahrungen, die er durch seine Vorstandstätigkeit bei Morgan Stanley und seine Tätigkeit bei anderen Finanzinstituten gemacht hat, ist Aaron Brown überzeugt, dass »das Finanzwesen nur als Glücksspiel verstanden werden kann«. Denjenigen, die keine Übung im Investieren haben, geht das Geld meist sehr schnell aus. In einem umfassenden historischen Beispiel zeigt Brown, wie die Volkswirtschaft des noch kolonialen Amerikas erblühte, als in Französisch-Louisiana Tarotkartenleger begannen, ihre Tätigkeit auszuüben. Im heutigen Finanzmarkt sieht er ein ähnliches wohlstandsgenerierendes Potenzial. Brown sieht es als sinnvoll an, in einem Umfeld, das so reich an Möglichkeiten ist, Risiken in Kauf zu nehmen. Poker wird hier zum idealen Tool, um Risiken einzuschätzen und zu lernen, mit ihnen umzugehen.

• Die Kunst des unbestimmten Risikos: Dieses Buch handelt davon, wie man spielt und gewinnt. Das Prinzip des Spielens steht im Zentrum wirtschaftlicher Ideen und Institutionen, wie unangenehm diese Idee auch für viele Leute in der Finanzbranche sein mag.
• Finanzwesen und Glücksspiel: Das Finanzwesen kann nur als ein Glücksspiel verstanden werden und das Glücksspiel als eine Form der Finanzwirtschaft. Viele Leute haben kein Problem damit, den ersten Teil anzunehmen: Sie denken sich die Wall Street als ein großes Kasino.
• Die Mitstreiter von J. P. Morgan: Die aufregende Ära, in der Poker und Terminbörsen entstanden, endete in den Neunzigerjahren des 19. Jahrhunderts. Darauf folgte eine Zeit der Geschäfts- und Finanzkonsolidierung. Die großen Unternehmen des 20. Jahrhunderts wie General Motors entstanden damals durch Unternehmenszusammenschlüsse, deren Aufkäufe meist unter der Leitung von J. P. Morgan stattfanden.

Aaron Brown ist Vorstand bei der Investmentbank Morgan Stanley. 2005 gewann er den Wilmott Award für seine Vorträge, Veröffentlichungen und Aktivitäten als Ausbilder im Bereich Finanzwissenschaften. Er ist diplomierter Mathematiker mit Harvard-Abschluss und diplomierter Finanzwissenschaftler der University of Chicago. Brown wuchs buchstäblich mit Pokerkarten auf. In Harvard spielte er Poker mit einem der später reichsten Männer der Erde und Präsidenten der USA.

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