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Immobilienunternehmen zu lenken, dessen Bekanntheit zu steigen und das Image des Unternehmens und den Vermietungs- oder Verkaufserfolg zu steigern. Ein besonderes Augenmerk wird auf den effizienten Einsatz moderner Social Media-Instrumente gelegt. Das muss nicht teuer sein, sondern bedeutet vor allem, den richtigen Ansatz zu finden.Man kann nicht nicht kommunizieren. Dieser Satz des Kommunikationswissenschaftlers Paul Watzlawick trifft wohl auf keine Branche so zu wie auf die Immobi-lienwirtschaft. Die gebaute Umwelt dominiert unsere Wahrnehmung und hat einen großen Anteil an unserem Wohl- oder Nichtwohlbefinden. Mehr noch: Der moderne Mensch verbringt seine Zeit überwiegend in Immobilien. Und während ein missratenes Markenprodukt in kürzester Zeit wieder aus den Regalen und damit unserem Leben verschwindet, peinigt uns ein hässliches Gebäude, ein an den Menschen vorbei geplantes Quartier auf Generationen oder zumindest Jahrzehnte. Kein Wunder also, dass die Bevölkerung von der Immobilienbranche ein besonderes Maß an Kommunikation einfordert, dass jede Baustelle ein großes Fragezeichen für die Menschen ist. Da reicht es verständlicherweise nicht, nur die Immobilien für sich sprechen zu lassen. Kommunikation durch Fakten schaffen das geht heute weniger denn je. Das Kommunikationsdesaster um Stuttgart 21 führt dies deutlich vor Augen, hat es doch den Regierungswechsel in Baden-Württemberg mit ausgelöst. Information ist eine Bringschuld. Dieser Verpflichtung kommen Immobilienunternehmen zu großen Teilen immer noch ungenügend nach. Die Gründe sind vielfältig. So ist die Branche hoch fragmentiert. Selbst die Größten sind im Vergleich zu Markenartikelunternehmen Umsatzzwerge, dabei überwiegen die klein- und mittelständischen Unternehmen. Eine einzelne Immobilie, und sei sie noch so stadtbildprägend, liegt meist im zwei-, höchstens dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Da liegt es auf der Hand, dass sich die über Jahrzehnte gereiften Konzepte der Konsum-, Investitionsgüter- und Dienstleistungsindustrie für Produkte mit Milliarden-Umsatz nicht übertragen lassen, sondern vielmehr eigene Strategien und Formate erarbeitet werden müssen. Die Immobilienwirtschaft ist wissenschaftlich gesehen eine junge Branche, zumindest in Deutschland. Research wird erst seit wenigen Jahrzehnten betrieben, eigenständige Studiengänge existieren seit weniger als zwei Dekaden. Heute noch wird im Bereich der Forschung und Veröffentlichung regelmäßig Neuland betreten. Dabei darf konstatiert werden, dass die Professionalisierung mit Riesenschritten voran schreitet, auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit in all seinen Facetten. Aus der Sicht eines Journalisten der vor genau zwanzig Jahren seinen ersten Immobilienartikel verfasst hat und damit die Entwicklung der Branche wie der Bedürfnisse der Bürger zu kennen glaubt gibt Immobilienwirtschaft: Erfolgreiche Pressearbeit und PR in der Praxis den Marktakteuren auf sie zugeschnittenes Wissen und Werkzeuge in die Hand. Die Wissenschaftlerin und Praktikerin Thordis Eckhardt erschließt damit ein Stück Neuland. Dies insbesondere mit dem Kapitel über Social Media, das zunehmend Bedeutung im Arbeitsalltag der Immobilienwirtschaft erlangt. Das sehr umfassende Werk wird wissenschaftlichem Anspruch gerecht und befriedigt mit Beispielen und konkreten Handlungsanleitungen zugleich die Bedürfnisse des Praktikers. Immobilienwirtschaft: Erfolgreiche Pressearbeit und PR in der Praxis kann zur Professionalisierung der Branche beitragen, gibt es ihr doch im Sinne eines anderen Zitats von Watzlawick ( Wer als Werkzeug nur einen Hammer hat, sieht in jedem Problem einen Nagel ) ein breites Instrumentarium mit zur Lösung vieler kommunikativer Herausforderungen. Dem Buch sei daher eine große Verbreitung gewünscht!
Thordis Eckhardt ist Journalistin und PR-Beraterin. Sie arbeitete als Redakteurin und freie Journalistin bei verschiedenen Printmedien in Deutschland und Brasilien. Von 1996 bis 2000 studierte Eckhardt Romanische Philologie, Psychologie und Politik an den Universitäten Greifswald, Münster und Oviedo/Spanien mit Abschluss Magister Artium. Es folgten journalistische Aufträge beim Hörfunk, u.a. beim Norddeutschen Rundfunk und beim spanischen Sender „Radio Vetusta“, sowie in verschiedenen Pressestellen von Unternehmen und Hochschulen. Im Jahre 2002 gründete Eckhardt die inhabergeführte PR-Agentur otexto | Markt- und Unternehmenskommunikation, Köln, mit Schwerpunkt Social Media Kommunikation, sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Immobilienbranche. Seit 2007 ist Thordis Eckhardt an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, Campus Köln, mit der Dozentur „Public Relations“ im Studiengang Medienmanagement beauftragt. Sie lehrt ferner im Fachbereich Journalistik theoretische Grundlagen und praktische Anwendungsfelder der Unternehmenskommunikation.
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