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Leben haben. Wie wunderbar das klingt. Doch wenn wir uns kritisch mit dem Christentum und vor allem mit seinem Buch der Bücher, der Heiligen Schrift, näher befassen, springen uns sonderbare Dinge ins Auge. Plötzlich werden wir stutzig und fragen uns: Kann das stimmen? Selbst bei dem Gottessohn, wenn er je auf dieser Erde gelebt hat, stehen wir vor einem Rätsel. Der Autor schildert erzählerisch eine höchst kühne Kontroverse zwischen Glauben und Wirklichkeit. Er ordnet die christlichen Kirchen auf das Niveau einer weltlichen Firma ein, interpretiert und entmystifiziert deren Produkte, so auch das Kunstprodukt Menschensohn, erschaffen von den geistlichen Wortführern der christlichen Lehre, die ihre Produkte als Wahrheit verkaufen. Der Wortlaut, der manchmal heiter klingt, manchmal mangels authentischer Wahrheiten konstruktive Kritik herausfordert, mutet auf den ersten Blick seltsam an, aber sein Gehalt ist nicht so weit hergeholt, wie es anfänglich zu sein scheint.
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