 |
Schirin Homeier - Andreas Schrappe
Flaschenpost nach irgendwo
Mabuse Verlag
Irgendwas muss sich ändern: Marks Papa trinkt zu viel, die Eltern streiten nur noch, und in der Schule geht alles drunter und drüber. Mark kann mit niemandem darüber reden. In seiner Not schreibt er eine Flaschenpost. Dann nehmen die Dinge ihren Lauf ... Einfühlsam, liebevoll illustriert und im bewährten Stil des Buches"Sonnige Traurigtage"erhalten Kinder von suchtkranken Eltern durch eine Bildergeschichte und einen altersgerechten Erklärungsteil Hilfestellung für ihren Alltag. Ein Ratgeber für erwachsene Bezugspersonen und Fachkräfte rundet das Kinderfachbuch ab. Schirin Homeier, geb. 1982, ist Diplom-Sozialpädagogin (FH). Andreas Schrappe, geb. 1961, ist Diplom-Psychologe, Diplom-Pädagoge und stellvertretender Leiter der Ev. Beratungsstelle für Erziehungs-, Familien-, Ehe- und Lebensfragen in Würzburg. Zusammen arbeiten sie seit vielen Jahren mit Kindern alkoholabhängiger und psychisch kranker Eltern.
Kommentar der Redaktion: Dürfte ich das Buch des Jahres wählen dann würde ich dieses Buch nominieren. Die Geschichte handelt von Mark der miterleben muss wie sein Vater immer mehr dem Alkohol verfällt. Peinliches Trinken auf Veranstaltungen , nicht gehaltene Versprechungen bis hin zu Gewaltausbrüchen. Sehr eindrucksvoll wird hier die "Alkoholikerkarriere" aufgedeckt. Doch das Buch macht Mut. Im Beratungsteil bekommen Kinder zahlreiche Hilfsangebote dargestellt und zeigen dass das Thema Alkoholismus verbreiteter ist als man denkt. Gerade Kinder machen sich sehr oft Vorwürfe dass sie am Verhalten des alkoholabhängigen Elternteils schuldig sind. Ich würde mir wünschen dass dieses Fachbuch in zahlreichen Schulklassen Einzug hält. Alkoholismus ist ein Gesellschaftsproblem dass immer gerne unter den Teppich gekehrt wird. Als schulnote vergeben wir eine 1,0
|