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Reykjavik zu hüten. Ein Glücksfall. Aber als sie dort ist, hat Eva immer mehr das Gefühl, dass man sie in eine Falle gelockt hat. Dass sie das Objekt einer perfiden Inszenierung ist, in der die Grenzen zwischen Realität, Albtraum und Kunst zunehmend verschwimmen... Wie ein Thriller beginnt der Roman des jungen isländischen Autors Steinar Bragi und zeichnet das vielleicht radikalste Bild Islands vor der Finanzkrise ein Land, in dem unter der Oberfläche des letzten Booms immer das Unheimliche, der Wahnsinn und das Grauen lauern.
Steinar Bragi, geboren 1975, studierte Komparatistik und Philosophie an der Universität Island. Mit 23 veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband »Svarthol« und seinen ersten Roman »Turnin«. Sein Roman »Frauen« wurde von der Kritik hoch gelobt und für den Nordic Council Literature Prize nominiert.
Kommentar der Redaktion: In einem Interview auf die Frage “was man in Irland machen wolle” dann mit “ isländische Frauen ficken” antwortet , zeigt sehr deutliche welche offene Sprache das Buch Frauen von Steiner Bragi spricht. Ob es in Island wirklich so wie im beschriebenen Buch abgeht oder abging kann ich nicht nachvollziehen, da ich selbst nie dort war. Was ich allerdings sagen kann, das Buch liest sich sehr locker und bietet neben der Spannung auch noch Hintergründe über Land und Leute.
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