Fussball zwischen den Kriegen

Christian Koller , Fabian Brände

Fussball zwischen den Kriegen Europa 1918 - 1939

LIT

Der Band analysiert die wichtigsten Tendenzen des europäischen Fußballs der Zwischenkriegszeit. Eine solche Darstellung, die komparativ neben den britischen Inseln, West- und Mitteleuropa auch osteuropäische Staaten einbezieht, ist trotz des Booms der akademischen Sporthistoriographie im letzten Jahrzehnt bislang ein Desiderat.
Nach einem Einführungsartikel, der den Aufstieg des Fußballs in jenen Jahren zur allgemeinen gesellschaftlichen und politischen Entwicklung in Beziehung setzt, und Beiträgen über den Straßenfußball als wesentliches Element der Popularisierung sowie die wichtigsten internationalen Wettbewerbe und transnationalen Netzwerke werden länderspezifisch Fragen aufgenommen wie Professionalisierung und Widerstand dagegen, Fußball und Demokratie/Diktatur, Arbeiterfußball, Stadienbau, Breitensport, eventuelle Anfänge des Frauenfußballs.

Christian Koller, Dr. phil., ist Oberassistent an der Uni Zürich. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehören neben der Sozial-, Kultur- und Politikgeschichte des Sports die Geschichte des Rassismus und des Nationalismus.Fabian Brändle, lic. phil., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Basel. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Geschichte der Volks- und Massenkultur sowie der Sozial-, Kultur- und Politikgeschichte des Sports.

 

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