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Dimitri Speck
Geheime Goldpolitik - warum Zentralbanken den Goldpreis steuern
FinanzBuch Verlag
Warum stieg in der Finanzmarktkrise 2008 der Preis des »sicheren Hafens« Gold nicht? Warum blieb es zuvor hinter den übrigen Metallen zurück? Kann jemand ein Interesse an einem schwachen Goldpreis haben? Wer? Dimitri Speck weist nach, dass die Zentralbanken seit dem 5. August 1993 gegen stärkere Anstiege des Goldkurses intervenieren. Ihre Motive reichen von der Finanzmarktstabilisierung über die Inflationsbekämpfung bis hin zu niedrigeren Renditen am Anleihemarkt. Die Zentralbanken wollen den Gegenspieler ihres Kreditgeldes, das schuldnerfreie und nicht weginflationierbare Wertaufbewahrungsmittel Gold, in Schach halten. Ihre Kur hatte jedoch Nebenwirkungen: Die Goldpreisinterventionen gehören zu den Bausteinen der Finanzblase im Vorfeld der Finanzmarktkrise …
Dimitri Speck hat sich auf Mustererkennung bei Charts und auf die Entwicklung von Handelssystemen für institutionelle Anleger spezialisiert. 2001 stieß er auf eine Anomalie im Goldpreis, mit der er systematische Interventionen im Goldmarkt nachweisen und ihren Beginn datieren konnte. Speck konzipierte den von der Deutschen Börse veröffentlichten Stay-C Commodity Index und ist Herausgeber der Website SeasonalCharts.
Kommentar der Redaktion: Ein tolles Fachbuch über die Gestaltung des Goldpreises. Allerdings ist diese Politik auch sehr gefährlich, was im Vorfeld der Finanzmarktkrise zu bemerken war.
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