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dann auch zu ihren Kindern. Eine Mutter die selber zurückgelassen worden war, wehrt sich gegen die Vorstellung, dass ihre Kinder irgendwann ausziehen und weggehen würden.
Am Beispiel von 10 Portraits zeigt Gülcin Wilhelm erstmalig die Lebensgeschichten der Betroffenen. Es sind Geschichten über die Wurzellosigkeit im doppelten Sinn: Die heute 35- bis 50-Jährigen sind Teil unserer Gesellschaft, viele von ihnen gelten als erfolgreich und gebildet. Doch spätestens wenn sie selbst Eltern werden, brechen die Wunden der Kindheit wieder auf.
Ein wichtiger Beitrag zur bundesdeutschen Migrationsgeschichte ergänzt durch zahlreiche Aussagen von Fachleuten, wie Claudia Haarmann, Autorin von »Mütter sind auch Menschen«, Dr. Barbara John, ehemalige Ausländerbeauftragte des Berliner Senats, und Dr. med. Meryam Schouler-Ocak, Leiterin »Berliner Bündnis gegen Depression« sowie Oberärztin der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité.
Kommentar der Redaktion: Interessanter Hintergrundbericht über Kinder , dessen Eltern in Deutschland ihr Glück suchten und zu dieser Zeit bei Verwandten leben mussten. Das Vorwort des Buches schrieb der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir von den Grünen.
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