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mussten. Die hygienischen Missstände aufgrund der mangelhaften Wasser- und Abwasserversorgung beleuchtet er ebenso wie die zum Teil aus der Armut resultierende hohe Kriminalität und ausgeprägte Prostitution. Freiwald analysiert die Sozialstrukturen und die Berufstätigkeit der Einwohnerschaft und betrachtet die einzelnen Gängeviertelsanierungen, die meist die Gestalt von Abriss und Neubau trugen, wie die Entstehung des Kontorhausviertels eindrucksvoll belegt. Zum Teil stellt Freiwald den historischen Bilddokumenten aus der Zeit zwischen 1880 und den 1930er-Jahren aktuelle Aufnahmen gegenüber und veranschaulicht so, dass die früheren Gängeviertel nur sehr wenig mit den heute noch bestehenden Überresten in der Altstadt gemein haben. Dieser spannende Bildband lässt das Leben in den Gängevierteln eindrucksvoll auferstehen. Wer sich für die Geschichte dieser berühmt-berüchtigten Viertel interessiert, kommt an diesem Buch nicht vorbei.
Kommentar der Redaktion: Ein phantastischer Bildband der Hamburgs Gängeviertel in phantastischen alten Bildern zeigt. Die Bilder haben einen sehr hohen Anspruch. Top.
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