Höhlen der Schwäbischen Alb

Hans Bindner

Höhlen der Schwäbischen Alb

DRW

Wie in einem Schloss der Feen

Die bizarre Tropfsteinwelt der Alb begeistert alljährlich die Besucher - eine faszinierende Welt unter der Erde.

Weit mehr stellt ein jetzt im DRW-Verlag erschienener Bildband vor: Alles über Höhlen lässt sich hier nachlesen - wie sie entstehen, was man in ihnen findet, was für Tiere und Pflanzen in ihnen leben, was Mensch und Höhle verbindet. Der große Bildband über die faszinierende Welt der Höhlen der Schwäbischen Alb: fachkundig geschrieben, leicht und spannend zu lesen, eindrucksvoll bebildert. Das Werk ist in die vier folgende Hauptkapitel gegliedert:

Menschen und Höhlen - davon erzählt das erste Kapitel - verbindet eine lange und interessante Geschichte; den steinzeitlichen Jägern und Sammlern boten die Höhlen Schutz, später wurden sie zu unheimlichen Orten, die die Menschen mieden. Wie sich im Schwäbischen ein ausgeprägtes Höhlenbewusstsein entwickelte wird ausführlich beschrieben. Unter der Überschrift Höhlen als Karsterscheinungen wird allgemeinverständlich erklärt, wie Höhlen entstehen. Anschauliche Beispiele bieten die Schauhöhlen der Schwäbischen Alb, die sämtlich vorgestellt werden, jeweils mit Ortsangaben und Öffnungszeiten. Den bekanntesten Wasserhöhlen der Alb, Blauhöhle, Aachhöhle, Falkensteiner Höhle und Mordloch, ist ein eigenes Kapitel gewidmet: Wasserhöhlen und ihre Geheimnisse. Das Schlusskapitel Lebensraum Höhle berichtet über aufschlussreiche Funde vorzeitlicher Tiere und Reste menschlicher Kulturen und über besondere Lebenskünstler: Pflanzen und Tiere, die in Höhlen der Alb leben.

Außerdem enthält der Bildband zusätzlich 10 Reportagenseiten auf blauer Farbfläche, die nützliche Informationen auf einen Blick bieten oder interessante und kuriose Geschichten um Höhlen erzählen: Was der Herzog Ulrich mit der Nebelhöhle zu tun hat, wie Tropfsteine aus der Nebelhöhle ins Stuttgarter Neue Schloss kommen, wie vier Tübinger Studenten in der Falkensteiner Höhle eingeschlossen wurden und wie die Fasnacht die Höhlen in ihre skurrile Figurenwelt einbaut.
Hans Binder, Lehrer, von 1966-86 Leiter der VHS Nürtingen und Kulturreferent der Stadt. 1958-85 im Vorstand des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher. Dr. Gerd Albrecht, Archäologe am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen. Dr. Klaus Dobat, Akademischer Direktor am Botanischen Garten der Universität Tübingen. Prof. Dr. Joachim Hahn, Privatdozent am Institut für Ur- und Frühgeschichte der Universität Tübingen. Thomas Rathgeber, paläontologischer Präparator am Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart

Kommentar der Redaktion: Wer sich diesen wunderbaren Bildband anschaut der wird von der Faszination der Höhlen begeistert sein. Teilweise wirken die Bilder wie Aufnahmen von einem anderen Stern indem sich auch gut Science Fiction Filme drehen liessen. Besonders für Menschen aus dem Großraum Stuttgart die die Höhlen innerhalb einer Autostunde erreichen können.

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