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Michael Paarz
Investorientierte Bankrechnungslegung nach IFRS
idw-Verlag
Die Rechnungslegung von Banken war in den International Financial Reporting Standards (IFRS) seit 1990 in den branchenspezifischen Vorschriften des IAS 30 „Disclosures in the Financial Statements of Banks and Similar Financial Institutions“ geregelt. Mit der Verabschiedung des IFRS 7 „Financial Instruments: Disclosures“ sind die branchenspezifischen Rechnungslegungsvorschriften für Banken mit Wirkung zum 1. Januar 2007 entfallen. Ergänzend zu den bilanziellen Vorschriften haben international tätige Bankkonzerne im Regelfall die im Juni 2004 verabschiedete bankenaufsichtliche Rahmenvereinbarung Basel II zu beachten. Mit den in der dritten Säule von Basel II kodifizierten Offenlegungsvorschriften möchte der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht die Marktdisziplinierungskräfte verstärken.
Vor diesem Hintergrund widmet sich die Arbeit von Michael Paarz am Beispiel der Vorschriften des IFRS 7 der Fragestellung, ob bankspezifische Rechnungslegungsvorschriften aus Sicht der Bankinvestoren zu entscheidungsnützlicheren Informationen führen als branchenunabhängige Vorschriften. Hierzu arbeitet der Verfasser für den Presentation- und Disclosure-Aspekt Anforderungen an eine investororientierte Bankrechnungslegung nach IFRS heraus. Im Rahmen der Analyse der Vorschriften des IFRS 7 werden ausgewählte Schnittstellenaspekte zwischen IFRS und der dritten Säule nach Basel II berücksichtigt.
Zum Autor:
Nach einer Ausbildung zum Sparkassenkaufmann, studierte Michael Paarz Betriebswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen und der National University of Ireland, Galway. Er promovierte bei Prof. Dr. Lothar Schruff am Institut für Rechnungs- und Prüfungswesen der Georg-August-Universität Göttingen und ist dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter von Professor Schruff tätig.
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