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den Bogen von seinen persönlichen Erfahrungen zu gesellschaftspolitischer Relevanz. Bei ihm ist das Persönliche politisch und das Politische persönlich. Mehmet Gürcan Daimagüler schont niemanden, auch nicht sich selbst. Er erzählt von seinen Depressionen und von Gewalt, die er als Opfer und Täter erlebt hat. Dabei bietet er mehr als die Worthülsen, mit denen gegenwärtig oft in Deutschland über Einwanderung und Integration debattiert wird. Und er ist ein deutsch-türkischer Patriot im besten Sinne, dem eine gute Zukunft seiner Heimat, der alten wie der neuen, am Herzen liegt. Deutschland schafft sich ab, wenn es sich nicht für Migranten öffnet Integrationsverweigerer finden sich auf b e i d e n Seiten Viele sprechen von »Islamkritik«, meinen aber »Ausländer raus«
Kommentar der Redaktion: Ernüchternd und ehrlich. Es zeigt aber auch dass aus jedem der etwas werden will was werden kann. Der Kampf mag härter sein, aber er hat es gezeigt dass es dennoch funktionieren kann. Wenn man bedenkt dass man den Buchautor als Kind in die Sonderschule stecken wollte, erkennt man jetzt, dass er allen Vorurteilen Lüge strafen konnte.
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