Kleider machen Leute

Gottfried Keller

Kleider machen Leute

argon

Der arme, arbeitslose Schneider Strapinski wandert auf der Suche nach einer neuen Stellung über Land. In der Stadt Goldach wird er durch einige Missverständnisse für einen polnischen Adligen gehalten und von der Gesellschaft begeistert aufgenommen. Überrumpelt widerspricht der Schneider nicht und fügt sich in die neue Rolle. Als er sich aber verliebt, ist es für eine Richtigstellung zu spät.
Gelesen von Dieter Moor!

Gottfried Keller (1819-1890) entschied sich erst nach dem Scheitern seiner angestrebten Malerkarriere für die Literatur. Beeinflusst von Goethes Humanismus sind seine Erzählungen humorvoll-ironisch und voll von der Freude am Absonderlichen.

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