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Vera Hesse
Körk
Van Aaken Verlag
Georg Schneider, im besten Krisenalter von sechsundvierzig, plagt die Furcht vor Veränderungen, vor dem Ungewohnten und Fremden. Die Folge davon ist die Wiederkehr des Immergleichen, ein Leben als überschaubares, ödes Feld. Er findet Ersatz in seiner Wochenzeitung, die ihm das pralle Leben suggeriert. Um die Informationsflut zu bewältigen, verstrickt er sich in einen heillosen Kampf, der in einem wachsenden Archiv endet – und eine seltsame Zukunftsvision gebiert.
Zudem leidet unser Held an einer Insekten-mit-Beinen-Phobie. Leidensdruck führt zu Veränderungen, nicht so bei Georg: Er braucht seine Katastrophe. Was lag dem Schicksal da näher, als ihm einen besonderen Gast ins Bett zu legen, einen sehr anhänglichen Gast, eine Heimsuchung ... Körk!
Ein ironischer, skurriler Entwicklungsroman, auch über Liebe und Freundschaft.
Kommentar der Redaktion: Ein sehr gelungener humorvoller Roman, der einem gnadenlos den Spiegel vor die Nase hält. Der Leser kann sich in Georg Schneider und seinen Problemen sehr gut einfühlen. Dies geschieht durch die vielfältige, ausdruckstarke Schreibweise der Autorin. Erfrischend anders und so noch nicht da gewesen. Annett Boekhaus
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