Lutherstadt Eisleben

Katrin Bohley

Lutherstadt Eisleben

Hasenverlag Halle Saale

994 von König Otto III. mit Markt-, Münz- und Zollrecht versehen, erlebte die Lutherstadt Eisleben in den letzten tausend Jahren immer wieder Blüte und Niedergang. Bis zum 16. Jahrhundert wuchs sie zu einer reichen Bergarbeiterstadt, versank durch Brände, Pest und 30jährigen Krieg nahezu in Bedeutungslosigkeit, um im 19. Jahrhundert wieder zu einem führenden Bergbau- und Industriestandort zu werden. Sie beherbergte Mystikerinnen und Revolutionäre. Hier wurde aber auch die erste Punk-Band der DDR gegründet.
Seit den 1990er Jahren ist das Mansfelder Land die Region der massivsten Deindustrialisierung in Deutschland. Doch 800 Jahre

Bergbau haben die Lutherstadt, ihre Einwohner und die gesamte Kulturlandschaft geprägt.
Das Buch wurde gefördert von der Sparkasse Mansfeld-Südharz sowie der Ostdeutschen Sparkassenstiftung.

Katrin Bohley 1963 in Halle/Saale geboren, in Eisleben aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ab 1982 in Berlin, zunächst als Sekretärin, später Kunstgeschichts-Studium. Nach dreijährigem Intermezzo in Schwaben seit 1999 frei in Hannover. Publikationen zu denkmalpflegerischen und architekturhistorischen Themen.

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