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Maximilian Dorner Mein Dämon ist ein Stubenhocker.
Zabert und Sandmann
Aus dem Tagebuch eines Behinderten
Maximilian Dorner ist jung und begabt – und seit zwei Jahren ist er behindert. Das hat sein Leben von Grund auf verändert. In seinem Tagebuch schreibt er über die Fragen, die sein neuer Alltag ihm stellt: Schaffe ich den Weg bis zur nächsten Ampel? Wieso schäme ich mich vor mir selbst? Bin ich der Typ mit dem Stock oder der mit den sanften Augen? Warum ist mein Dämon ein Stubenhocker, der am liebsten im Tarnanzug schläft? Dorners Antworten sind mal mild und leise, mal traurig, oft sehr komisch und immer messerscharf beobachtet. Er hat ein besonderes Buch über einen zutiefst menschlichen Zustand geschrieben – in einem bisher unbekannten Tonfall.
Kommentar der Redaktion:
Maximilian Dorner erzählt mit Wortwitz und viel Offenheit aus seinem Alltag, in dem eigentlich gar nichts alltäglich ist.
Seine Behinderung zwingt den jungen, aktiven Mann in ein ganz neues Lebensmuster und mit diesem Tagebuch lässt er uns daran teilnehmen.
Er beschreibt die Reaktionen seiner Mitmenschen und macht dem Leser klar: Die Angst vor einem Behinderten kann genau so behindernd sein, wie seine Erkrankung. Mit viel Schwung und einem Augenzwinkern begleitet man Maximilian Dorner durch den Herbst und ohne sich wehren zu können, wird man von seiner Lebenslust angesteckt. Ein bewegendes Buch über einen Mann, der sich und sein Leben neu entdeckt und uns dabei zeigt, dass es sich immer lohnt weiter zu kämpfen.
Lisa Bökhaus
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