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Museumsinsel, ihre urbane Präsenz und ihre architektonische Einmaligkeit fotokünstlerisch untersucht. Hans Kollhoff in seinem Vorwort: "Das ist nicht die Museumsinsel, wie wir sie kennen. Das ist ein Gegenentwurf. Maximilian Meisse zeigt uns den Ort nicht wie er ist, oder besser, wie wir ihn zu kennen glauben, sondern eine Vision, wie sie sein könnte oder wie sie war. Er zeigt uns, dass was wir zu kennen vermeinen, nicht die Realität sein muss. ( ) Völlig unbeeindruckt von der gewöhnlichen zeitgenössischen Rezeption, jedes Gebäude als ein Individuum zu sehen, losgelöst von seinen Nachbarn, mit eigener Geschichte und Problematik, wagt er eine Zusammenschau und schafft wie aus dem Nichts eine Berliner Stadtkrone, auf die die Expressionisten so versessen waren vor der großen Zerstörung. ( ) Maximilian Meisse schafft mit der Kamera eine historische Architektur, die das latente Eigene aufzuspüren sucht, das verschüttete und vergessene Spreeathen , das in der Museumsinsel immer noch oder besser wieder eine ganz überwältigende Präsenz zu entfalten beginnt, für den, der sich neugierig auf den Weg macht, diesen Kosmos zu entdecken."
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