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ist eine geworden, die vom Nullsummendenken dominiert wird. Das "optimistische Zeitalter", das mit dem Fall der Berliner Mauer begann, ist vorbei, ein neues "Zeitalter der Angst" zieht herauf. Europa und die Vereinigten Staaten werden immer stärker von China und anderen aufstrebenden Mächten wie Indien oder Brasilien herausgefordert. Das neue Denken, wonach der Machtzuwachs eines Landes den Machtverlust des anderen darstellt, verhinderte zuletzt internationale Einigungen beim Klimaschutz und der Weltwirtschaftspolitik. Mit "Nullsummenwelt" liefert Gideon Rachman eine ebenso brillante wie unterhaltend geschriebene Überblicksanalyse jüngster Weltgeschichte und schon jetzt ein Klassiker der Weltpolitik.
Gideon Rachman, Jahrgang 1963, studierte Geschichte in Cambridge. Seine journalistische Karriere begann er beim BBC World Service. Es folgten 15 Jahre beim internationalen Magazin The Economist, für das er aus Washington, Bangkok und Brüssel berichtete. 2006 wechselte er als außenpolitischer Chefkolumnist zur Financial Times. Das Schreiben liegt in der Familie: Sein jüngerer Bruder Tom Rachman feierte zuletzt mit dem Zeitungsroman "Die Unperferkten" international und auch in Deutschland einen Überraschungserfolg.
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