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Kerstin Nolte
Packesel nein danke - Kindern den Rückenstärken
Verlag modernes lernen
Seit einigen Jahren gewinnt der Begriff Prävention im Gesundheitswesen zunehmend an Bedeutung. Dieses Handbuch will einen ergotherapeutischen Beitrag in der Primärprävention leisten und damit das neue Handlungsfeld stärken. Darüber hinaus verhilft es den Ergotherapeuten, Präsenz zu zeigen und Kooperationen zu knüpfen. Die Analyse zur Gesundheit von Kindern macht deutlich, dass sowohl ein Bedarf an Primärprävention bezüglich der Rückengesundheit als auch für andere motorische Förderungen besteht, gerade wenn dieser auf das psychosoziale Umfeld zurückzuführen ist. Für dieses Handbuch wurde ein Primärpräventionsprojekt zum Thema Schultasche gestaltet. Zum einen greift es wesentliche Faktoren auf, die bei Kindern oder späteren Erwachsenen zu Rückenbeschwerden führen und stärkt damit die Gesundheitsressourcen der Einzelnen. Zum anderen stellt diese Form der Primärprävention im Vergleich zu anderen Maßnahmen, wie z.B. Motorikförderprogrammen, auf Grund des niedrigen Zeitvolumens ein effizientes und effektives Vorhaben dar. Die Inhalte des Projekts richten sich vorwiegend an die Grundschüler aus Regelgrundschulen von der zweiten bis zur vierten Klasse. Da viele Materialien neben den Bildern auch Text enthalten, sollten die Kinder bereits lesen können. Sicherlich ist das Projekt auch für die erste Klasse sehr sinnvoll, hier müssten jedoch einige Materialien angepasst und daher von der Schrift- in die Bildsprache umgesetzt werden. Das übergeordnete Richtziel für das Projekt „Packesel, Nein Danke - Kindern den Rücken stärken!“ stellt die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Grundschüler im Bereich Rückengesundheit dar. Den Kindern soll themenspezifisches Wissen zur Rückengesundheit vermittelt werden, damit sie die Bedeutung von gesundheitsgerechtem Verhalten erkennen können. Gleichzeitig sollen sie sich damit ihrer Verhaltensweisen bewusst werden.
Kerstin Nolte legte ihr Ergotherapie-Examen 2006 ab und absolvierte im Anschluss an die Ausbildung an der Fachhochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Hildesheim/Holzminden/Göttingen ihr Bachelor-Studium. Seit 2006 ist sie in einer Ergotherapie-Praxis im Fachbereich Pädiatrie tätig. Schwerpunktmäßig arbeitet sie mit Kindern mit psychiatrischen Erkrankungen wie ADHS oder Störungen im Sozialverhalten, und auch mit Kindern, die motorische, wahrnehmungs- oder entwicklungsbedingte Einschränkungen zeigen. Ein Teil ihrer Arbeit beinhaltet die Beratung von Eltern, Erziehern oder Pädagogen. Seit 2007 befindet sie sich in der Ausbildung zur systemischen Beraterin / Therapeutin.
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