Pekinger Passion

Jürg Amann

Pekinger Passion

Arche

Alles paßt zusammen: die Leiche im Park mit der Pagode, das Geständnis des Mörders, die Zeugenaussagen, die Gutachten. Da taucht zwanzig Jahre später plötzlich die vermeintlich Ermordete in Peking wieder auf. Wer ist das Opfer, wer der Täter? Und zu welchem Mord paßt das Geständnis? Doch der Fall des Schülers Teng Xingshan, der sich in die exotisch-schöne Geschichtslehrerin mit den europäischen Augen verliebt hat und dessen Passion zur Obsession wurde, kann nicht neu aufgerollt werden - der vermeintliche Mörder ist längst hingerichtet worden...
Inspiriert von der Meldung einer chinesischen Nachrichtenagentur und in

Anlehnung an den legendären Film Rashomon des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa läßt Jürg Amann fünf Betroffene fünfmal die gleiche Geschichte erzählen, doch es ist jedesmal eine andere. In der langen Tradition von E. T. A. Hoffmann, Edgar Allan Poe, Fontane, Cechov und anderen hat der Autor eine Kriminalnovelle geschrieben, die mehr will, als einen Täter zu identifizieren, in der vielmehr die Frage gestellt wird, was Wahrheit bedeutet, wenn es mehrere Wahrheiten gibt.

Kommentar der Redaktion: Mich hat dieses Buch sehr beeindruckt. Das Buch kommt einer klassischen Novelle sehr nahe. Seine Erzählweise ist brillant und souverän. Absolut lesenswert.

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