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Christina Lücking / Christina Reichenbach
Praxis konkret im (Förder-) Schulalltag
verlag modernes lernen
Der erste Teil des Buches befasst sich in aller Kürze mit Bedingungen und Erfordernissen von Lernen in heterogenen Gruppen. Dabei wird auf das mögliche Verhalten von Pädagogen sowie den Einsatz und die Bedeutung von Regeln und Ritualen vor dem Hintergrund verschiedener Verständnisse von Lernen und individueller Lernwege eingegangen. Im Weiteren wird die Bedeutung von Differenzierungen für sonderpädagogische Klientele für schulische und außerschulischen Förderangebote aufgezeigt und exemplarisch für verschiedene Formen von Beeinträchtigungen veranschaulicht. Im Speziellen wird auf die Förderschwerpunkte Sprache, geistige Entwicklung, körperlich-motorische Entwicklung sowie emotionale und soziale Entwicklung eingegangen. Für diesen Teil konnten weitere Fachautoren gewonnen werden, die die spezifischen Förderschwerpunkte und damit verbunden die individuellen Förderbedürfnisse dieser heterogenen Klientel betrachten. Vor dem Hintergrund der theoretischen Ausführungen befinden sich im zweiten umfangreicheren Teil des Buches Fördersequenzen zu bestimmten Themengebieten. Hierzu zählen Praxisaufgaben und -situationen wie z.B. Kooperation, Vertrauen, Schulhof, Trampolin. Diese Sammlung von Ideen beinhaltet zahlreiche Differenzierungen, welche eine konkrete Anwendung in der Zusammenarbeit in heterogenen Gruppen im schulischen und außerschulischen Kontext veranschaulichen und ermöglichen. Die Praxissequenzen verdeutlichen, wie bestimmte Aufgaben zu einem speziellen Thema für verschiedene Klientele differenziert werden können und müssen, um Fördersequenzen in stark heterogenen Gruppen für alle Beteiligten ansprechend und gewinnbringend zu gestalten.
Christina Lücking ist Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Psychomotorik). Sie arbeitet nach langjähriger praktischer Tätigkeit als Psychomotoriktherapeutin im Bewegungsambulatorium an der Universität Dortmund inzwischen als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Leibniz Universität Hannover. Des Weiteren promoviert sie zu dem Themenschwerpunkt „Soziales und emotionales Selbstkonzept in seiner Bedeutung für schulisches Lernen und Verhalten“. Zudem ist sie als Referentin im Fortbildungsbereich mit den Themenschwerpunkten Psychomotorik (Theorie und Praxis), Selbstkonzept und Förderdiagnostik tätig. Dr. phil. Christina Reichenbach ist Diplom-Pädagogin (Schwerpunkt Psychomotorik). Sie arbeitet nach langjähriger praktischer Tätigkeit als Psychomotoriktherapeutin im Bewegungsambulatorium an der Universität Dortmund seit 2001 am Ernst-Kiphard-Berufskolleg, Fachschule für Motopädie, in Dortmund. Sie verwaltet seit 2006 die W3-Professur „Sonderpädagogische Psychologie“ an der Leibniz Universität Hannover. Dort ist sie in der Lehre von Studierenden des Lehramts, Bachelor, Master und Diplompädagogik eingebunden. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind psychomotorische Entwicklungsförderung (Praxis und Theorie), Selbstkonzept (Diagnostik und Förderung) und förderungsorientierte Diagnostik. Mit Beiträgen von: Timm Albers, Tanja Jungmann, Christoph Leyendecker, Bettina Lindmeier
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