Puppen Masken und Idole

Emil Nolde

Puppen, Masken und Idole

Corso Verlag

Gemeinsam mit dem Ernst Barlach Haus-Hamburg und der Nolde-Stiftung Seebüll stellt der Verlag CORSO ein faszinierendes Kapitel im Schaffen des norddeutschen Südseefahrers Emil Nolde vor: seine Stilleben mit Puppen, Masken und Idolen.

Das Buch zeigt den berühmten Maler als passionierten Sammler, der kunstgewerbliche Objekte aus aller Welt zusammentrug und ab 1911 in leuchtende, magisch belebte Bilder verwandelte. Hintersinnig und oft humorvoll arrangiert, überschreiten Noldes Stillleben malerische

Konventionen und kulturelle Grenzen, eine bislang kaum bekannte, erstaunlich kosmopolitische Kunst.

Zu entdecken ist sie nun in 150 teils erstmals veröffentlichten Farbabbildungen, begleitet von kunsthistorischen Auszügen aus Noldes Schriften.

Emil Nolde (1867 1956), wurde als Hans Emil Hansen in Nolde / Nordschleswig geboren. Er zählt zu den führenden Malern des Expressionismus in Europa und gilt als einer der großen Aquarellisten in der Kunst des 20. Jahrhunderts. Karsten Müller, 1967 in Essen geboren, studierte Kunstgeschichte, Archäologie und Literaturwissenschaften. Nach Stationen an der Hamburger Kunsthalle, dem Kunstmuseum Stuttgart und dem Bucerius Kunst Forum leitet er seit 2007 das Ernst Barlach Haus Stiftung Hermann F. Reemtsma in Hamburg.

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