Reden die die Welt veränderten

Gerhard Jelinek

Reden, die die Welt veränderten

ecowin

Es sind oft wenige Worte, die entscheiden. Reden, die Geschichte schreiben. Reden, die den Lauf der Welt verändern. Jesus Christus, Bertha von Suttner, Marie Curie, Joseph Goebbels, Kaiser Hirohito, Leopold Figl, Bruno Kreisky, Margaret Thatcher, Helmut Kohl, Lech Walesa, Václav Havel, Michail Gorbatschow, Martin Luther King, Nelson Mandela. Oft bleibt von großen Leben ein Satz: Winston Churchill und sein „Blood, toil, tears, and sweat“, John F. Kennedys Bekenntnis „Ich bin ein Berliner“ oder Ronald Reagans Aufforderung: „Herr Gorbatschow, reißen Sie diese Mauer nieder.“ Der jetzige amerikanische Präsident Barack Obama verdankt seinen beispiellosen Erfolg vor allem drei Worten: „Yes, we can!“ Er hat damit die Stimmungslage einer Generation und den Nerv der Zeit getroffen. Der zuvor weithin unbekannte Senator katapultierte sich mit einer Rede auf dem Parteitag seiner demokratischen Partei in Boston ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit. Eine große Rede spiegelt nicht immer die Wahrheit einer Epoche wider, es sind auch die großen Lügen, die Geschichte machen. Worte haben Kriege begonnen und Frieden geschaffen. Und sie künden von großer Weisheit – oder fatalen Irrtümern, wie Neville Chamberlains „Friede in unserer Zeit“-Rede, nachdem er mit Hitler 1938 das Münchner Abkommen geschlossen hatte. Dieses Buch handelt von Reden, die Geschichte gemacht haben und es beschreibt die Geschichte dieser Reden.

Dr. Gerhard Jelinek begann nach dem rechtswissenschaftlichen Studium an der Universität Wien seine journalistische Laufbahn in der Innenpolitik-Redaktion der Tageszeitung „Die Presse“, anschließend wechselte er zum Magazin „Wochenpresse“. Seit 1989 ist der Autor beim ORF tätig. Er leitete und moderierte den „Report“ und war für die Diskussionssendungen „Pressestunde“ und „Offen gesagt“ verantwortlich. Derzeit ist Gerhard Jelinek Leiter der Abteilung „Dokumentation und Zeitgeschichte“ im Österreichischen Fernsehen. Sein zeitgeschichtliches Interesse bewies er unter anderem mit der Gestaltung von zahlreichen TV-Dokumentationen, darunter die Serie „Unser Jahrhundert“, Porträts über Jörg Haider, Alois Mock und Bundespräsident Heinz Fischer. Seine journalistische Arbeit wurde mit dem Leopold-Kunschak-Preis und 2009 mit dem „Fernsehpreis der Erwachsenenbildung“ gewürdigt. Zuletzt erschien sein Buch „Nachrichten aus dem 4. Reich".

Kommentar der Redaktion: Neben den Reden vom Reichspropaganda Minister Goebbels oder der Rede des Führers Adolf Hitler befinden sich auch positivere Reden wie zum Beispiel die Rede des ermordeten US Präsidenten John F. Kennedy. Ob “ich bin ein berliner” oder die Reden vom Bundeskanzler Helmut Kohl, hier finden sich Reden die man einfach noch mal gelesen haben sollten. Das Buch greift aber nicht nur in die rhetorische Mottenkiste sondern bringt auch Reden des neuen US Präsidenten Obama.

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