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Forscher den Leser in sprachlich dichten Schilderungen an seinen Erkundungen teilhaben. Dabei gehen das eindringlich geschriebene Tagebuch, der fesselnde Reisebericht und die akribische wissenschaftliche Abhandlung eine beispiellose Verbindung ein.
Heinrich Barth wurde 1821 als Sohn eines Kaufmanns in Hamburg geboren. Nach der Schule trat er aber nicht in die Firma seines Vaters ein, sondern studierte in Berlin Altertumskunde und Philologie. Erste Reisen führten ihn nach Spanien, Ägypten, Palästina, Syrien und Kleinasien. 1849 begann Barths Afrikareise als englische Afrikaexpedition, an der er teilnahm und von der er erst 1855 nach Europa zurückkehrte. In fünf umfangreichen Bänden berichtete er von seiner Reise, der große Erfolg blieb ihm aber verwehrt. Barth lebte noch einige Jahre in Berlin und lehrte als Dozent an der dortigen Universität. 1865 starb er - weitgehend vergessen - im Alter von nur 44 Jahren.
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