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unvollständig ist, nachvollziehbar untermauert. Für den Autor ist eine "undogmatische" Spiritualität im tiefsten Grund nichts Neues, sondern eine erneute Betonung von an sich Selbstverständlichem. Die Selbstverständlichkeit wird jedoch zu einer gesellschaftlichen Notwendigkeit, die neu betont werden muss, wenn sie droht, in Vergessenheit zu geraten. Für ihn ist die undogmatische Spiritualität eine Gegenbewegung zur doktrinären Verkündigung und ein möglicher Weg, zu den Quellen von Religion auf neue Weise zurückzufinden. Dies könnte der Beginn eines neuen Denkens sein, das dazu beiträgt, den dauernden Kampf zwischen Glaubenssystemen und Fundamentalpositionen zu beenden.
Prof. Dr. Harald Walach, 1957, Professor für Forschungsmethodik komplementärer Medizin und Heilkunde und Leiter des Instituts für Transkulturelle Gesundheitsforschung an der Europa-Universität Viadrina (Frankfurt (Oder)). Promovierte an der Universität Basel (klinische Psychologie) und an der Universität Wien (Philosophie und Wissenschaftsgeschichte). Habilitierte sich 1998 an der Universität Freiburg zum Professor für Psychologie und leitete bis 2005 die "Arbeitsgruppe für Evaluation, Naturheilverfahren und Umweltmedizin". Gibt die Fachzeitschrift "Forschende Komplementärmedizin und Klassische Naturheilkunde" heraus und leitet die europäische Sektion des Samueli-Instituts für Informationsbiologie. Ist international als Experte für die Erforschung von Homöopathie und Fernheilungseffekten anerkannt. Auf Grundlage der Theorie der sogenannten schwachen Quantentheorie entwickelte er eine Methodik, um komplementärmedizinische Verfahren zu untersuchen und in ihrer Wirkung zu beurteilen.
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