Strand der Ertrunkenen

Domingo Villar

Strand der Ertrunkenen

Unionsverlag

Die Leiche eines Fischers wird an die galicische Küste geschwemmt. Seine Hände sind mit einer Plastikfessel zusammengebunden, was auf einen Freitod nach alter Seemannsart schließen lässt. Inspektor Leo Caldas zweifelt an der Selbstmordtheorie und hört sich im Heimatort des ertrunkenen Fischers unter den abergläubischen Dörflern um. Der Geist eines verstorbenen Kapitäns soll umgehen und an dem Fischer Rache genommen haben. Doch Caldas gibt wenig auf derlei Seemannsgarn. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf unrühmliche Details aus der Vergangenheit des Fischers, die diesem zum Verhängnis geworden sind.

Domingo Villar, 1971 in Vigo geboren, lebt als galicischer Emigrant in Madrid, wo er sich als Journalist und Drehbuchautor einen Namen gemacht hat. Daneben betätigt er sich als Gastronomiekritiker für Radio Nacional de España.

Kommentar der Redaktion: In Villars Buch geht es nicht um Brutalität. Vielmehr bezieht der Roman seine Spannung aus der Ermittlungsarbeit und den verstörenden Deteail die dabei zu Tage treten. Ein guter Kriminalroman und vielleicht werden weitere Bücher übersetzt. Dieser hat uns prima gefallen.

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