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Modefotografie zwischen Innovation und Tradition, zwischen Konsum und Kunst. F. C. Gundlach, selbst Modefotograf, hat eine der größten privaten Fotografiesammlungen im deutschsprachigen Raum aufgebaut. Er begriff Modefotografie nie nur als schönen Schein sondern als zivilisatorische Ausdrucksform, die Zeitgeist und Menschenbild in ihrer äußeren Erscheinung spiegelt.
Fotografen: Richard Avedon, Lillian Bassman, Cecil Beaton, Sibylle Bergemann, Erwin Blumenfeld, Guy Bourdin, Louise Dahl-Wolfe, Hubs Flöter, Ralph Gibson, F. C. Gundlach, Horst P. Horst, George Hoyningen-Huene, George Hurrell, William Klein, Nick Knight, David LaChapelle, Edgar Leciejewski, Zoe Leonard, Leon Levinstein, Peter Lindbergh, Gjon Mili, Sarah Moon, Armin Morbach, Helmut Newton, Irving Penn, Regina Relang, Kristian Schuller, Melvin Sokolsky, Deborah Turbeville, Yva, Imre von Santho, Wols
Kommentar der Redaktion: Als alter Pressefotograf war ich ganz heiss darauf zu lesen was die Profis in den vergangenen Jahrzehnten geleistet haben. Modegrafie, so erfährt man gleich zu Beginn des Buches, ist dasjenige Medium, das den Wandel der Mode antizipiert und reflektiert. Das Buch "Vanity" zeigt eine Auswahl von bedeutenden Aufnahmen ab den späten 1920er Jahren bis heute aus der Sammlung F.C. Gundlach. Dem Buch gelingt es, die Modefotografie als ästhetisches Medium losgelöst von seiner ursprünglichen Funktions- und Zweckgebundenheit zu veranschaulichen. Das Buch ist eine Inspiration für jeden der sich für Fotografie und Mode interessiert. Absolut genial.
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