|
In bissigen Pointen seziert Gleichmann verkorkste zwischenmenschliche Beziehungen, hält den Finger in die Wunde, wenn es um den Irrsinn kommunalpolitischer Entscheidungen, die Realitäsferne der Justiz, die Tragweite von scheinbar Banalem und den langen Atem derer geht, die am längeren Hebel sitzen. Ein Schmunzel-Buch ist »Miranda« dennoch nicht. Den Pessimisten unter uns bleibt das Lachen spätestens dann im Halse stecken, wenn sie sich die Frage stellen, ob das Leben überhaupt gerecht sein kann.
Für mich war das Buch noch geiler als die Fernsehsendung “die Anstalt”
|