Wie Grossvater den Krieg verlor

Gert Fehrle

Wie Großvater den Krieg verlor

Buchbaecker

Er war gerade Mal fünf Jahre alt, der Knabe, als ihm die beiden Ottos, seine Großväter, all die Geschichten erzählten, die das zwanzigste Jahrhundert zu dem machten, was es war: kurios, gewalttätig und tragisch. Und der Knabe lauscht: Geschichten von Wanderratten, den Gewohnheiten des letzten schwäbischen Königs, vom Grafen Zeppelin und seinem Traum, von Gerhild, dem Handstand machenden Hausschwein, davon, dass der „Ottl“ fort soll und wie sie lebten und starben, die „Ahne“, die „Lell“, das „Ihle“, der „Paddi“, all diese seltsamen Gestalten, von denen die Geschichten berichten. Und natürlich wie sie den Krieg verloren, die beiden Ottos.

Sie spielen alle in der Zeit zwischen der Jahrhundertwende 1899/1900 und Mitte der Sechzigerjahre, die Geschichten, die der Knabe hört. Aus einer ganz privaten Perspektive heraus erzählt, entsteht Geschichte für Geschichte das Mosaik einer schwäbischen Großfamilie in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts und zugleich eine spannende Innenschau deutscher Geschichte.

Kommentar der Redaktion: Ein wirklich unheimlich lebhaftes Buch für alle die sich mit dem Thema Deutsche Geschichte auseinander setzen möchten.

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