Wir schaffen das

Marlis Prinzing - Lothar Späth

Wir schaffen das - Antworten auf die Krise Perspektiven für die Politik

Kaufmann

Ob als Politiker oder Wirtschaftsfachmann, ob im Schwabenland oder auf der internationalen Bühne, als Prominenter oder als sachverständiger Bürger : Lothar Späth gehört zu den Menschen, denen man zuhört. Weil er unbequeme Wahrheiten ausspricht. Weil er ein Erfahrungsspektrum aufweisen kann, wie kaum ein anderer. Weil er vieles, was morgen diskutiert wird, schon heute vordenkt. Und - weil er als Mensch authentisch geblieben ist. Im Gespräch mit Marlis Prinzing steht er Rede und Antwort: Hat die soziale Marktwirtschaft ausgedient? Was darf der Staat, und was muss die Politik tun? Wer ist eigentlich schuld an der Misere? Und was bedeutet das alles für mich für jeden und jede von uns? Aber Späth wäre nicht Späth, wenn er es dabei beließe. Ihm geht es um die Zukunft: Was heute zählt, sind Lösungen . Und deshalb, erklärt er, ist es wichtig, gerade jetzt über die Zukunftsthemen zu reden: über die Bildung. Über Führung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Über bürgerschaftliches Engagement für alle Generationen. Und über den Stolz auf ein leistungsfähiges Land, auf eine soziale Demokratie 'made in germany'. Lothar Späths Optimismus steckt an. Und er ist glaubhaft. Denn mit vielem, was er aus seinem eigenen Leben erzählt, beweist er: Es ist die persönliche Motivation, die positive Einstellung, die oftmals über Erfolg oder Misserfolg entscheidet: Wir schaffen das.

Dr. h. c. Lothar Späth, geboren 1937 in Sigmaringen, wurde 1967 Bürgermeister von Bietigheim. Von 1970 bis 1974 war er Vorstandsmitglied der Neuen Heimat Hamburg, 1970 bis 1977 erst Aufsichtsrats- und dann Vorstandsmitglied der Baresel AG in Stuttgart. Von 1968 bis 1978 gehörte er dem baden-württembergischen Landtag an, wo er von 1972 bis 1978 CDU-Fraktionsvorsitzender war. 1978 wurde er Innenminister und danach Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Von 1981 bis 1989 war er stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender. Seit 1991 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung bzw. Vorstandsvorsitzender der Jenoptik in Jena, seit 1992 norwegischer Generalkonsul in Thüringen und Sachsen-Anhalt, seit 1996 Präsident der IHK Ostthüringen zu Gera, seit 2001 Honorarprofessor an der Universität Jena. Er hat mehrere erfolgreiche Bücher veröffentlicht und moderiert die ntv-Talkshow "Späth am Abend".

Kommentar der Redaktion: Lothar Späth ist nicht nur mein Vorbild weil er in der gleichen Stadt wie ich wohnt sondern weil unser Lotharle ein Mann mit Weitblick ist und über eine geniale Motivationskunst verfügt. Auf Späth hören heißt siegen lernen. Nachdem ich dieses Buch gelesen habe muss ich wieder mal feststellen dass die CDU längst wieder auf ihn zugehen sollte und ihn zurück in die Politik holt. Wenn einer Ideen hat, dann unser Cleverle, das beweist mir dieses Buch wieder aufs Neue.

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